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Wir werden dauernd von Viren quasi belagert. Die meisten dieser Keime sind schädlich für unsere Gesundheit. Sie sind eigentlich überall, in der Luft, im Wasser, im Essen. Trotz dieser Armee von Schädlingen erkranken wir relativ selten an einer Krankheit, welche von Viren verursacht wurde. Das verdanken wir unserem ausgeklügelten und hochkomplexen Immunsystem, welches schädliche Substanzen erkennt und vernichtet. Wenn es nun dennoch zu Krankheiten kommt, welche durch Viren verursacht wurden, bedeutet dies, dass das Immunsystem zumindest vorübergehend geschwächt war und dadurch die Abwehr der feindlichen Erreger nicht 100%ig erfolgreich. Der entscheidende Punkt, um virale Krankheiten zu vermeiden, ist also ein starkes Immunsystem.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden seit Jahrtausenden Vitalpilze als wirkungsvolles Naturheilmittel zur Vermeidung von viralen Erkrankungen empfohlen. Vitalpilze stärken und regulieren das Immunsystem. Zusätzlich haben verschiedene Vitalpilze auch antivirale Eigenschaften, das heisst die Wirkstoffe greifen direkt die Viren an und machen sie unschädlich.
Der Shiitake (Lentinula edodes) ist einerseits ein begehrter Speisepilz und andererseits ein äusserst wirkungsvolles und beliebtes Naturheilmittel. Shiitake wurde erstmals vor etwa 1000 Jahren in China kultiviert. Er ist somit der älteste Pilz, den die Menschheit in Kultur züchtet. In Europa wurde er erst nach 1950 bekannt und hat seitdem an Bedeutung gewonnen. Es gibt zwei Haupttypen des Shiitake, den dickfleischigen, festen Pilz (Donko) mit kaum geöffnetem Hut und den dünnfleischigen mit weit offenem Hut (Koshin). Mittlerweile wurden die Aussagen der Traditionellen Chinesischen Medizin gründlich und mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Shiitake ein breites Spektrum an Bioaktivstoffen enthält. Einer der am besten untersuchten Wirkstoffe ist das Polysaccharid Lentinan. Lentinan ist verantwortlich für die antiviralen Eigenschaften von Shiitake. Die Widerstandfähigkeit gegenüber Viren (zum Beispiel Grippe oder Erkältung) wird durch die tägliche Einnahme von Shiitake (am besten als Extrakt in Kapselform) stark erhöht.
Coriolus versicolor – Schmetterlingstramete oder Schmetterlingsporling genannt – wächst auf der ganzen Welt, da er äusserst anpassungsfähig ist. Als Speisepilz ist er aufgrund der dünnen und ledrigen Fruchtkörper kaum geeignet. Die Traditionelle Chinesische Medizin hat diesen Heilpilz schon seit langer Zeit als wichtig eingestuft. In Europa findet er jedoch unerklärlicherweise noch kaum Beachtung. Seine antiviralen Eigenschaften sind allerdings schon seit längerem bekannt. Insbesondere bei Infektionen der Atemwege, bei Erkältungen und grippalen Infekten wird er eingesetzt. Durch den hohen Gehalt an Polysacchariden hat der Coriolus einen sehr guten Einfluss auf das Immunsystem und hilft dadurch virale Erkrankungen zu vermeiden. Die immunmodulierende Wirkung konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. In Ostasien wird Coriolus seit jeher im Kampf gegen grippale Infekte eingesetzt.
Cordyceps sinensis, der chinesische Raupenpilz, ist der dritte Vitalpilz, welcher als Mittel gegen bakterielle und virale Erkrankungen eingesetzt wird. Er stammt aus dem tibetischen Hochland und ist dort von wirtschaftlicher Bedeutung. Raupenpilz aus dem tibetischen Hochland ist teurer als Trüffel. Mittlerweile wird er auch in Kultur gezüchtet. Gemäss wissenschaftlichen Untersuchungen ist der Extrakt aus Kulturpilzen so wirksam wie der aus der Natur stammende. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Cordyceps wegen seiner vitalisierenden Wirkungen sehr geschätzt. Er ist auch bekannt für seine immunstärkenden Eigenschaften. Zusätzlich hat Cordyceps auch einen positiven Einfluss auf die Psyche und das allgemeine Wohlbefinden. Er ist daher sehr gut geeignet als vorbeugende Massnahme gegen virale Erkrankungen.
Folgende Vitalpilze helfen also gegen virale Erkrankungen.
Entsprechende Bezugsquellen finden Sie hier.